Herzlich Willkommen im November! ✨
In diesem Monat erzähle ich dir mehr über den wunderbaren Achat. Der einer meiner Lieblingssteine ist.😊

Wie und wo entsteht der Achat?
Der Achat begeistert mit seinen unzähligen Variationen, die oft Namen tragen, die sein Erscheinungsbild widerspiegeln. Zum Beispiel der Augenachat, dessen charakteristische kreisrunde Ringschichten an ein Auge erinnern.
Dieser Quarz entsteht aus heißen, mineralreichen Lösungen (200–100 °C), die in Hohlräumen oder Gasblasen von Vulkangestein eingeschlossen werden. Während die Lösung Schicht für Schicht abkühlt, mischen sich Mineralien aus dem umliegenden Gestein hinein. So bilden sich die einzigartigen Lagen, Formen und Farben, die wir später im Achat bewundern können.
Achat kommt auf der ganzen Welt vor. Besonders bekannt sind die Fundstätten in Botswana, Indien, Mexiko, Uruguay und Madagaskar. Doch auch in Deutschland, etwa in Idar-Oberstein, lassen sich beeindruckende Exemplare finden.
Welche Bedeutung und Wirkungsweise wird dem Achat nachgesagt?
Der Name „Achat“ wurde in der Antike vermutlich für viele bunt gemusterte Gesteine verwendet. Schon damals schätzte man ihn, um daraus Amulette oder filigrane Skulpturen zu fertigen. Besonders begehrt waren die sogenannten „Wasserachate“ – geschlossene Achate, deren Hohlräume noch Urwasser enthielten. Diese Steine galten als Schutzsteine für Schwangerschaften.
Auch als Heilstein war der Achat schon früh geschätzt. Die bekannte Äbtissin Hildegard von Bingen kannte ihn unter dem Namen „Onyx“ und setzte ihn gezielt bei Magen- und Milzleiden sowie Fieber ein.
Die moderne Steinheilkunde kann diese Anwendung sogar noch verfeinern. Denn je nachdem, welche Signatur (= Form der Schichten im Stein) sich in einem Achat zeigt, gibt dies Aufschluss darüber, für welches Organ er eingesetzt werden kann. So wird eine Magenform bei Magenleiden eingesetzt, eine Blasenform bei Blasenleiden usw. Im Allgemeinen stärkt der Achat sämtliche Organe im Körper, die mehrere Haut- und Gewebeschichten besitzen, wie Magen, Blase, Darm, Gebärmutter, Auge, Haut und Blutgefäße.
Ich empfinde ihn als einen der wichtigsten Steine, wenn es zum Beispiel um das Thema Schwangerschaft geht. Schon vor einer Schwangerschaft kann er die Gebärmutter in ihrer natürlichen Funktion stärken, um aufzunehmen, während der Schwangerschaft unterstützen, zu halten und einen natürlichen Verlauf zu fördern, und nach der Geburt wieder in ihre ursprüngliche Form zurückzukommen.
Doch auch über das Körperliche hinaus schenkt er seine feine und sanfte Kraft, wenn wir ihn bei uns tragen. Er hat sich sehr als Schutz- und Abgrenzungsstein bewährt, wenn wir uns umhüllt und sicher fühlen wollen. Er fungiert als sanfter Kokon, der uns warm umschließt und in das Gefühl absoluter Geborgenheit einbettet – so, als würden wir subtil mit dem Schutz verbunden, den wir im Mutterleib erlebt haben.
So verwundert es nicht, dass er sich bei Kindern großer Beliebtheit erfreut. Gerade in Zeiten von Übergängen oder Loslösungsmomenten, wenn es schwerfällt, den nächsten Schritt zu tun, kann er die goldene Brücke sein, die unterstützt, um weiterzugehen.
Er stärkt uns darin, innezuhalten, unsere Erfahrungen zu reflektieren und dadurch innere Stabilität sowie Wachstum in uns selbst zu finden.
Passende ätherische Öle zum Achat
Um die Kraft der Pflanzen einzubeziehen, ergänzen sich mit dem Achat die ätherischen Öle von Lebensbaum und Mandarine. Diese fördern Standhaftigkeit sowie die warme, kreative Entdeckungsfreude, die aus innerer Stabilität entsteht.
Sollten sich, nach all den reichhaltigen Informationen, in dir noch offene Fragen befinden, dann zögere nicht mir zu schreiben, ich freue mich von dir zu lesen!
Alles Liebe!
Deine Tanja Balcioglu aus der Kristallpyramide 💎

Quellenangaben: Die oben beschriebenen Entstehungsangaben stammen aus den Unterlagen meiner Steinheilkundeausbildung nach Micheal Gienger, und wurden ergänzt aus den Werken "Die Steinheilkunde" und "Lexikon der Heilsteine". Die beschriebenen Wirkungsweisen stammen teils aus meiner eigenen Erfahrung, aus meinem Ausbildungsinhalt als auch ergänzend aus den genannten Werken.



